In Westafrika werden bei jedem festlichen Anlass, aber auch im Alltag, z.B. bei der gemeinsamen Ernte, die Trommeln hervorgeholt und gespielt. Dazu wird getanzt und gesungen.
Wie genau, das mit dem Trommeln und singen funktioniert konnten die Klassen 2a und 2b während sechs Besuchen im Überseemuseum erleben.
Sie lernten die Grundanschlagstechniken der Djembé und der Basstrommeln, grundlegende Rhythmen und das Zusammenspiel in der Gruppe kennen. Es wurde ein Rhythmus aus Guinea mit verschiedenen Stimmen und Breaks erarbeitet mit dem dazugehörigen Gesang und einigen Tanzschritten, die den Rhythmus körperlich erfahrbar machen. Außerdem wurden Lieder aus Burkina Faso zu der Ngoni, einer Stegharfe, gesungen.
Im Anschluss an das Projekt wurden die Kinder befragt, wie es ihnen gefallen hat und was sie entdecken konnten.
Dazu schrieben sie u.a.:
Wir haben getrommelt und uns das Museum angesehen.
Wir durften durch das Herz vom Blauwal krabbeln.
Wir haben ausgestopfte Tiere gesehen.
Ich haben entdeckt, dass soviel aus Kürbis gemacht wird.
Wir haben die Welt von Afrika entdeckt.
Ich habe chinesische Kleider gesehen.
Wir haben gesungen und getanzt.
Wir haben Fische und Filme gesehen.
Besonders gut hat mir das Blauwalherz gefallen und die Afrikaausstellung.
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